Mit großer Freude, Dankbarkeit und bewegenden Erinnerungen in Form einer Fotodokumentation feierte der Pfarrbezirk St. Luzia Rech die Wiedereröffnung ihrer Kirche St. Luzia. Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe, die das Gotteshaus schwer beschädigte, konnten die Gläubigen nun wieder in ihre Kirche zurückkehren und gemeinsam einen festlichen Gottesdienst feiern.
Weihbischof Robert Brahm zelebrierte die Feier gemeinsam mit Dekan Strauch, den Priestern Robert Görres und Lothar Anhalt, Subregens Dr. Mahlburg und Diakon Bernhard Stahl und der gesamten Schar MessdienerInnen. Der Chor CantAHRe verlieh dem Gottesdienst mit seiner musikalischen Gestaltung einen berührenden Rahmen.
In ihren Gruß- und Dankesworten würdigten Verbandsgemeindebürgermeister Dominik Gieler und der 1. Beigeordnete der Gemeinde Rech, Gerhard Schreier im Anschluss das große Engagement vieler Menschen, die den Wiederaufbau von St. Luzia ermöglicht haben. Dabei wurde deutlich, dass die Wiedereröffnung nicht nur das Ende einer umfangreichen Sanierung markiert, sondern vor allem das Ergebnis eines außergewöhnlichen Zusammenhalts innerhalb und außerhalb der Gemeinde ist.
Besonderen Dank sprach Dekan Strauch der Küsterin Birgit Grisotto sowie dem bisherigen Verwaltungsratsvorsitzenden Werner Solbach aus. Beide hätten die Gemeinde während der langen Zeit des Wiederaufbaus mit großem persönlichem Einsatz begleitet und wichtige Aufgaben übernommen.
Ein Zeichen der Verbundenheit setzte der Nachbarpfarrbezirk St. Johannes Apostel Dernau mit der Übergabe einer personalisierten Uhr für die Sakristei. Sie soll künftig nicht nur die Zeit anzeigen, sondern auch an die enge Gemeinschaft und das Zusammenwachsen der Pfarrbezirke erinnern.
Beim anschließenden Umtrunk wurde in fröhlicher und geselliger Atmosphäre weitergefeiert. Viele nutzten die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen und teilten die Freude über die Rückkehr in ihre Kirche.
Die Wiedereröffnung von St. Luzia ist weit mehr als der Abschluss einer Renovierung. An diesem Tag wurde deutlich: Eine Kirche wird nicht allein durch ihre Mauern zu einem besonderen Ort. Sie lebt durch die Menschen, die in ihr zusammenkommen. Mit der Wiedereröffnung von St. Luzia bleibt die Tür nicht nur symbolisch geöffnet. Die Kirche ist wieder da. Nicht nur als Gebäude, sondern als zuhause für die Hoffnung, den Glauben und die Gemeinschaft von Rech.






